Bewertung von Sozialimmobilien

Betreutes Wohnen u. Seniorenpflegeheime

Thema:

Sozialimmobilien sind heute kein Nischenprodukt mehr, sondern eine eigene Asset-Klasse. Nur wenige Marktsegmente in Deutschland warten mit einem so sicher erscheinenden Wachstumspotenzial auf, wie der Bereich Pflegeimmobilien. Die demografische Entwicklung zeigt eine eindeutige Tendenz. Der Bedarf an Seniorenimmobilien steigt zunehmend. Mit Einführung des Pflegestärkungsgesetzes II (PSG II), hat sich seit dem Bestehen der Pflegeversicherung die größte und umfassendste Pflegereform vollzogen. Die bisherigen drei Pflegestufen wurden durch fünf Pflegegrade ersetzt. Zudem wurde mit dem PSG II, die Pflegebedürftigkeit im Rahmen des Leistungsrechtes neu definiert. Diese gravierenden Änderungen in der Systematik der Feststellung der Pflegebedürftigkeit haben aber für die Pflegeheimbetreiber zu erheblichen Mindereinnahmen geführt. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass die Pflege im Heim für die Betroffenen nicht mehr finanzierbar sein wird und die ambulante Pflege zu Lasten der Pflegeheime weiter zunehmen und gefördert werden wird. Welche Möglichkeiten haben die Betreiber, auf diese Risiken zu reagieren? Hilft der gleichzeitig eingeführte einrichtungseinheitliche Eigenanteil für die Pflegebedürftigen den Betreibern, oder verschärft er das Problem? Welche Auswirkungen hat dies auf die Wirtschaftlichkeit der Heime?

Ziel dieses Seminars ist es Ihre Fachkenntnisse unter der Prämisse eines hohen Qualitätsstandards zu erweitern und zu aktualisieren. Neben praxisgerechten Bewertungsbeispielen erhalten Sie die Vermittlung der wesentlichen Kennzahlen für eine Markt- und BelWertV-konforme Bewertung.

Inhalte:

  • Die alternde Gesellschaft – Auswirkungen der demographischen Entwicklung
  • Die Pflegeversicherung. Aus Pflegestufen wurden Pflegegrade – Konsequenzen für die Bewohner, Risiken für die Betreiber
  • Pflegeheime u. Betreutes Wohnen – Beurteilung von Standort und Planung, Vorgaben für das behindertengerechte Bauen
  • Betriebswirtschaftliche und bewertungsspezifische Kennzahlen
  • Recherchemöglichkeiten zur Bewertung und der Bedarfsabschätzung
  • Bewertungsmethodik und Bewertungsbeispiele
  • Modifikationen bei dem Beleihungswert
  • Pflegezimmer als Teileigentumsobjekte

Zielgruppe:

Sachverständige für Grundstücksbewertung: Architekten, Ingenieure, Immobilienberater, Immobiliengutachter der Banken und des Kreditgewerbes, Gutachter von Immobilienfonds. Fach- und Führungskräfte der Immobilienwirtschaft und der Versicherungen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Projektentwickler.

Sonstige Leistungen:

In der Seminargebühr sind zudem folgende Leistungen enthalten: Ausführliche und aktuelle Tagungsunterlagen, Begrüßungskaffee, Tagungsgetränke, zwei Kaffeepausen und Mittagessen.