Logistikimmobilien bilden da keine Ausnahme…

auch hier sind es diverse volatile, teils auch divergierende Einflussfaktoren, die den Marktwert verändern können, bzw. neue Bewertungsbedarfe schaffen. Die Liste dieser Faktoren ist lang. Da spielen die jeweilige Konjunkturentwicklung, die Änderung von Lieferketten oder Produktionsabläufen, internationale Handelsbeschränkungen, der Anstieg von Zinsen, Bau- und Unterhaltungskosten, welche die Renditeerwartungen von Investoren beeinträchtigen, ebenso eine Rolle wie der Mangel an geeigneten Neubauflächen, fiskalischen Veränderungen und gesetzlichen Reglementierungen. Nicht zuletzt, nimmt natürlich auch das veränderte Kaufverhalten der Konsumenten Einfluss, und das schon lange vor den teilweisen Verödungstendenzen der Stadtzentren. Beim E-Commerce, wirkte insbesondere die Corona-Krise wie ein Katalysator.

All diese Einflussfaktoren können sich hinter dem Begriff der Marktentwicklung verbergen. Es handelt sich folglich um einen permanenten Prozess.

Die Bewertung von Logistikimmobilien setzt wie bei allen Spezialimmobilien, immer eine intensive Auseinandersetzung mit den nutzungsspezifischen Besonderheiten voraus. Neben einer sachgerechten Differenzierung zwischen verschiedenen Gebäude- und Funktionstypen sind eine spezifische Analyse der Lage-, Grundstücks- und Gebäudeparameter für die Beurteilung der Markt- und Drittverwendungsfähigkeit unerlässlich. Auch die Auseinandersetzung mit aktuellen Bewertungskennziffern (Mieten, Renditen, Kaufpreise, etc.) ist gerade in den durch eine historische Zinswende stark veränderten Marktbedinungen von hoher Bedeutung.

Im Web-Seminar „Logistikimmobilien im Fokus der aktuellen Marktentwicklung“ werden den Teilnehmern die Besonderheiten dieser Spezialimmobilien vor dem Hintergrund der aktuellen Marktentwicklung vermittelt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.